Condition Monitoring

Konzept des Condition Monitoring

Das Konzept des Condition Monitoring (Zustandsüberwachung) basiert auf einer permanenten Erfassung des Maschinenzustandes durch Messung und Analyse aussagefähiger physikalischer Größen (Schwingungen, Temperaturen, Lage/Näherung etc.). Das Condition Monitoring verfolgt dabei die zwei Ziele, die Sicherheit zu erhöhen und die Maschineneffizienz zu steigern. Durch das Condition Monitoring geeigneter Messgrößen lassen sich die Ermüdungserscheinungen an Maschinen erfassen, wodurch geeignete Instandhaltungsmaßnahmen getroffen werden können. Condition Monitoring hilft aber nicht bei plötzlich auftretenden Ausfällen, wie Ermüdungsbrüchen oder ähnlichem.

Erhöhung der Sicherheit

Die Sicherheit wird durch Condition Monitoring dahingehend erhöht, dass basierend auf den gegebenenfalls in Echtzeit analysierten Sensordaten ein schnell reagierendes Sicherheitssystem (Notabschaltung) realisiert werden kann. Online Condition Monitoring (kontinuierliche Zustandsüberwachung) ermöglicht eine Notabschaltung aufgrund der analysierten und gespeicherten Daten und somit eine anschließende Analyse über den Störfaktor.

Erhöhung der Maschineneffizienz

Die Überwachung des Maschinenzustands durch Condition Monitoring Systeme ist aber auch die zwingende Voraussetzung für eine zustandsorientierte Instandhaltung. Dabei werden abhängig von dem Zustand einer Maschine Instandhaltungsmaßnahmen  unternommen, wo früher nur reaktiv gehandelt wurde. Dabei wurden in festen Zeitabständen Bauteile überprüft bzw. ausgetauscht. Diese Art der Maschinenwartung führte häufig dazu, dass intakte Bauteile ausgetauscht und vorhandene Restlaufzeiten somit verschenkt wurden.

Weitere Informationen: Zustandsüberwachung